KATEGORIE

Articles

Bericht der Braugerstenrundfahrt Rheinland-Pfalz 2026

Die Tour fand im Raum Wallertheim in Rheinhessen am 23.06.2026 bei hochsommerlichen Temperaturen von 33-34 Grad statt, die hier seit einigen Tage vorherrschte und in den Tagen danach noch zulegen wird. Sie umfasste Streifenversuche, Landessortenversuche und Praxisschläge sowohl für Sommergerste (Herbst-/ Frühjahrsaussaat) und 2z Winterbraugerste.

Der Praxisschlag Herbstaussaat Sorte „Lexy“ ist am 28.10.25 ausgesät und wird diese Woche noch geerntet oder ist zum Zeitpunkt des Berichts bereits Geschichte. Die Ertragserwartung des Landwirts liegt bei 7 t /ha, Käufer der Ware ist die Palatia. Ein Feld Sommergerste des gleichen Landwirts mit der neuen Sorte „Excalibur“ würde am 5.3.26 eingesät, präsentiert sich noch leicht grünlich und wird mit 6,5 t Ertrag erwartet.

5. -15. März 2026 gilt insgesamt als Zeitfenster, in dem das Gros der deutschen Sommerbraugerste in diesem Jahr ausgesät worden ist.

Die Streifenversuche zeigen optisch Sortenunterschiede im Ährenbild, der Zahl der Ähren und deren Bekörnung. Fehlstellen in der Ährenanlage oder unnatürlich gefärbte Kornanlagen sind nicht zu sehen. Anders als in Frankreich.

Vorteile sehen die Experten für Sorten wie der nach wie vor weitverbreiteten „Amidala“, die als starke Sortiererin auch unter Hitzestressbedingungen gilt. Jedoch ist sie im Ertrag anderen Sorten aufgrund ihres Alters unterlegen. Entscheidend für den Marktwareertrag ist aber beides, Ertrag und Qualität. Folglich hat eine „Amidala“ weiter ihre Berechtigung als Element zur Risikostreuung des Anbaus.     

Die Bestände präsentieren sich normal dicht, es gibt keine in der Pflanzendichte überzogene Bestände, dies hat trockene Witterung in der Bestockungsphase im April, Anfang Mai verhindert. Die Einzelhalme tragen überwiegend normal ausgeprägte Ähren. Der Krankheitsdruck war in der Wachstumsphase niedrig und sorgte somit für wenig zusätzlichen Pflanzenstress.

Angesicht der momentanen Hitzewelle zeigen sich Vorteile für frühreife Sorten, für die Herbstaussaatvarianten und die Winterbraugerste. Grund ist die bereits vollständig abgeschlossene (WBG und Herbstsaat) Kornausbildung oder eine bereits so weit fortgeschrittene Kornausbildung, dass die Auswirkungen auf Ertrag und Sortierung als überschaubar gelten.

Generell nicht gerechnet wird mit überhöhten Eiweißwerten aufgrund der Hitze, weil die Pflanzen in Hitzephasen die Umlagerung von Eiweißbausteinen ins Korn reduzieren und einstellen, kommentierte die anwesende Wissenschaft. Zudem sind sämtliche modernen Sorten im Anbau bezüglich der Eigenschaft „Kornproteingehalt“ mit der Note 1 = sehr niedrig bewertet und nicht als Eiweißüberschießer unter Stress bekannt.    

Inwieweit die extremen Höchsttemperaturen bei den etwas später abreifenden Sorten (wir sprechen hier von wenigen Tage nicht Wochen!) den Ertrag, durch Abfall des Tausendkorngewichts, und die Qualität, durch abfallende Sortierung, noch beeinträchtigen, bleibt mit dem Ernteverlauf abzuwarten. Entscheidend wird sein, ob die prognostizierte Abkühlung und Gewitter / Regenfälle Ende Juni / Anfang Juli tatsächlich eintreten und den späteren Pflanzen nochmal Chance geben, Assimilate in die Körner zu verlagern.

Fazit: In der besichtigten Region Wallertheim steht die Braugerstenernte 2026 bevor. Die Hitze beschleunigt die Abreifephase rasant und es wird gewisse Einbußen geben durch verminderte Naturalgewichte. Insgesamt jedoch keine Katastrophe. Warum? Die Vielfalt der Anbauvarianten (Winter, Herbst, Frühjahr, unterschiedliche Sorten) verteilen das Risiko auf mehrere Ebenen und sichert die Ernte ab.

Bericht der Braugerstenrundfahrt Unterfranken, Bayern, 2026

Die Tour fand am 25.6.2026 entlang der Gemarkungen und Raumschaften Thüngen, Arnstein, Werneck, Kolitzheim sowie Seligenstadt in Unterfranken statt und deckte gute bis mittlere bis schwächere Bodenlagen ab. Besichtigt wurden Versuchsanlagen, Streifenanlagen und Praxisfelder quer über das sog. 3-Säulenmodell: Winterbraugerste, Sommerbraugerste in Herbstsaat und Frühjahrsaussaat.

Die repräsentativen Eckpunkte der Aussaat sind Winterbraugerste Ende September 2025, Herbstsaat Anfang November 2025, Frühjahrsaussaat 5.-15. März 2026. Die Tour fand unter Temperaturen von 35-38 Grad Celsius statt. Seit mehreren Tagen herrschen Tagestemperaturen von über 30 Grad vor und in der Spitze, zum Wochenende 27.-28.6., soll das Thermometer die Marke von 40°C knacken. Stressige Bedingungen für Mensch und Vegetation.  

Bayern Sommergerstenfläche beläuft sich auf 74000 ha und damit auf einem Allzeittief. Zusammen mit der Herbstsaat sind es knapp 80.000 ha zzgl. Winterbraugerste (keine Zahl verfügbar). Alternativen der Bauern sind Rapssaat (+ 6000 ha) und Dinkel (+11000 ha) gewesen. Zuwächse auch bei weiteren kleineren Kulturen. Wäre nicht die Rübenfläche zurückgegangen und dort Braugerste angebaut, so die These, wäre die Braugerstenfläche in Bayern noch kleiner ausgefallen.

Die Ernte der Winterbraugerste steht unmittelbar bevor. Der Drusch von Herbstsaaten wird auf den guten Lagen nicht vor Juli stattfinden und die der Sommergerste vielleicht ab 10. -15 Juli, stark abhängig von der Dauer der momentanen Hitzewelle und der Frage, ob die Erholungswetterlage ab kommender Woche tatsächlich stattfindet oder sich der Wetterbericht noch verändert und es heiß bleibt. Letzteres würde unvermeidlich Ertrag und Sortierung kosten.  

Saatenstände, die den Kornfüllungskippunkt bereits überschritten haben, sind wenig bis nicht gefährdet für witterungsbedingte Ertrags- und Qualitätseinbußen. Für die besuchte Raumschaft ist das nur für die Winterbraugerste gegeben. 

Positiv zu vermerken sind die moderaten Pflanzendichten pro Quadratmeter, nicht überzogen bestockt, und überwiegend geringes und bekämpftes Krankheitsgesehen sowie guter Ernährungszustand. Die Einzelähren zeigen keine Fehlstellen, Verbräunungen oder sonstige mit dem bloßen Auge sichtbare Anomalien. Normal dichte Bestände überstehen Hitzephasen bzgl. Ertragsbildung und Sortierung besser als überbestockte Bestände, die unter Stress stärker zu Kümmerkorn neigen.       

Die besichtigten Streifenversuche zeigen optisch Sortenunterschiede im Ährenbild, der Zahl der Ähren und deren Bekörnung. Somit ist die Sortenwahl ein entscheidender Baustein des Anbaus zur Risikosteuerung. Keine der präsentierten Sorten sieht nach Totalausfall aus. Überzeugend sind „Amidala“, „Excalibur“, „Caruso“. Etwas abfallend wirkten „Tilda“ und „Lexy“. Die Leistung der Zuchtstämme lasse ich unkommentiert.  

Aktuell weniger überraschend: Bestände auf den besseren Lagen, die also von Boden und Regen begünstigt sind, zu Beginn der Tour im Raum Thüngen, präsentieren sich besser als die bodengütebedingt schwächeren Lagen ausgangs der Tour in Kolitzheim (dem Kräutertal Unterfrankens unter Beregnung).   

Konkrete Festlegungen der Praktiker für ihre Schläge belaufen sich auf 5 – 6 t pro Hektar für Sommerbraugerste und 7+ für Winterbraugerste. Schätzungen für die Sommervariante fielen unter dem Vorbehalt, was macht die Hitze mit dem Pflanzen, speziell TKG und Sortierung, defensiv aus. Mental nachvollziehbar unter dem Eindruck von Temperaturen nahe 40°C am Feldrand stehend.

„Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass die Ernte jetzt besonders schwach geredet wird und hinterher noch positiv überrascht“, so eine ebenfalls aufgeschnappte These aus dem Kreis der Fachbesucher. Generell schreibt man Braugerste zu, sie käme mit Trockenheit besser zurecht als mit zu nassen Verhältnissen.

Dem steht das Argument entgegen, Trockenheit ist nicht gleichzusetzen mit extremer Hitze. Sehr wahrscheinlich wird die Hitze die Keimruhe brechen und somit ist die Ware früh verarbeitbar (für die Mälzer wegen Überhängen kein Ass), aber auch empfindlich für Auswuchs bei Dauerregen zur Ernte (für Erzeuger nachteilig für Erfasser händelbar). Somit begleitet uns bis zur Ernte eine volatile Situation mit Fragezeichen über das endgültige Ergebnis.               

Fazit: Bayerns Braugerstenfläche ist unter Druck, die Industrie hat zugleich geringeren Bedarf an Braugerste in Folge verringerten Malzabsatzes. Drusch der Winterbraugerste steht unmittelbar bevor. Sommerbraugerste ist noch nicht vollständig reif. Ob diese von Vorteil oder Nachteil ist, ist schwer vorherzusagen: Wäre es besser alles wäre jetzt schon reif – was für im Frühjahr (Anfang März) ausgesäte Sommerbraugerste im Grunde schlicht unmöglich ist – oder können die jetzt noch grünen Pflanzenteile wie Stängel, Grannen, Spelzen von einem Wetterumschwung profitieren? Schwingt das Wetter um, ist eine durchschnittliche Ernte erreichbar.   

Reports: Dr. Alexander Rosenberger

Seit drei Jahren unterstützt Grainli® ehemalige Profisportlerinnen auf ihrem Weg nach der aktiven Karriere mit einem Stipendium bei der HPSI. Eine von ihnen ist Dilar Kisikyol – ungeschlagene WIBF-Weltmeisterin und Internationale Deutsche Meisterin. Heute engagiert sie sich als Sozialpädagogin für Chancengleichheit und setzt die Werte des Sports in ihrer täglichen Arbeit um.

Bei einem der HPSI-Module hatten wir die Gelegenheit, mit Dilar über ihren Karriereweg, ihre Motivation und ihre Arbeit zu sprechen. Das Interview lesen Sie im Folgenden.

Wie hilft dir deine Profisportkarriere heute dabei, in der Bildungsarbeit einen wertvollen Beitrag zu leisten?

Der Boxsport hat mich als Mensch geprägt und mir wichtige Werte vermittelt, die ich heute in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen weitergeben kann. Disziplin, Respekt und Durchhaltevermögen spielen dabei eine zentrale Rolle. Dafür bin ich dem Sport sehr dankbar.

Welche Fähigkeiten aus deiner Karriere helfen dir heute besonders?

Vor allem Resilienz und Disziplin. Der Leistungssport hat mich gelehrt, Rückschläge auszuhalten, nicht aufzugeben und konsequent an meinen Zielen zu arbeiten. Diese Erfahrungen helfen mir heute in meiner Arbeit mit jungen Menschen, in sozialen Projekten und auch bei der Zusammenarbeit mit Führungskräften. Ich möchte vermitteln, dass Talent allein nicht ausreicht – entscheidend sind Leidenschaft, Ausdauer und der Wille, seinen Weg zu gehen.

Warum hast du dich für das HPSI-Zertifikat entschieden?

Nach dem Ende einer Profikarriere stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie geht es weiter? Das HPSI-Zertifikat bietet mir die Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln, mein Netzwerk zu erweitern und mich persönlich wie beruflich weiterzuentwickeln.

Besonders wertvoll sind für mich die Begegnungen mit inspirierenden Menschen sowie die praxisnahen Methoden und Werkzeuge, die ich für meine zukünftigen Aufgaben als Führungskraft mitnehmen kann.

Was nimmst du aus dem aktuellen HPSI-Modul „Werte und Persönlichkeit“ mit?

Das Thema Werte und Persönlichkeit liegt mir besonders am Herzen. Im Modul ist mir noch einmal bewusst geworden, wie wichtig die menschliche Ebene in der Führung ist. Natürlich wollen Unternehmen erfolgreich sein, aber nachhaltiger Erfolg entsteht vor allem dann, wenn Menschen gemeinsam für eine Sache brennen.

Besonders wichtig sind dabei Menschlichkeit, Wertschätzung und Aufmerksamkeit füreinander. Gute Führung bedeutet für mich, Menschen mitzunehmen und gemeinsam als Team zu wachsen.

Warum sollten mehr Unternehmen in Stipendien und Förderprogramme für weibliche Führungskräfte investieren?

Solche Programme schaffen Perspektiven und ermöglichen Frauen, sich weiterzuentwickeln, neue Kompetenzen aufzubauen und wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Gerade nach einer aktiven Sportkarriere stehen viele Athletinnen vor der Frage, wie es beruflich weitergeht.

Gleichzeitig erlebe ich oft, dass Frauen stärker an sich zweifeln als Männer. Unterstützung durch Stipendien und Weiterbildungsprogramme kann dabei helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und neue Wege zu gehen. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmerinnen, sondern auch die Unternehmen. Sie gewinnen engagierte Persönlichkeiten, die Werte aus dem Leistungssport mitbringen und ihre Erfahrungen in neue Kontexte übertragen können. Für mich ist das eine echte Win-win-Situation.

Welchen Rat würdest du jungen weiblichen Führungskräften mit auf den Weg geben?

Traut euch, sichtbar zu sein und euren eigenen Weg zu gehen. Lasst euch nicht verunsichern oder kleinreden. Bleibt authentisch, glaubt an eure Fähigkeiten und sucht euch Aufgaben, für die ihr wirklich brennt. Wer mit Leidenschaft und Überzeugung handelt, kann viel bewegen.

Das Stipendium und die Unterstützung durch Grainli® sind alles andere als selbstverständlich. Für diese Chance bin ich von Herzen dankbar.“ – Dilar Kisikyol

1. What did you learn about Grainli’s role in the pet food value chain?

We learned how crucial Grainli® is as a connector between raw-material suppliers and global pet food producers. Grainli plays a key role in ensuring reliable sourcing, consistent quality, and transparent communication across the entire value chain—linking producers in Europe with markets in Asia, Australia, and New Zealand. Through its focus on quality checks, sustainability, and secure supply, Grainli ensures that manufacturers receive safe, high-quality ingredients. This showed us how essential a strong ingredient partner is for creating safe, nutritious, and trustworthy pet food products.

2. Which topics or trends in pet nutrition stood out to you during your time here?

We noticed several key trends shaping pet nutrition. The rising demand for high-quality, traceable animal proteins really stood out to us, as did the growing focus on sustainability, plant-based options, and alternative proteins. Functional ingredients and nutrition are becoming increasingly important, driven by pet owners who expect more human-grade quality, natural ingredients, and clear transparency. It became clear how quickly the industry is evolving – and how essential it is to stay ahead of regulatory, sourcing, and consumer trends.

3. Were there any specific projects you worked on that had an impact on your development?

Each one of us worked on several projects that had a significant impact on our professional development. On one hand, conducting market analyses and supply–demand assessments for key animal protein products strengthened our commercial thinking and gave us a deeper understanding of how global markets move – and how trading decisions are made in real time.

At the same time, our work on Lamb Meal production and the identification of potential suppliers in Australia was especially impactful. Navigating strict regulations, understanding production limitations, and speaking directly with suppliers in Australia and New Zealand gave us valuable insight into the complexities of exporting this product to the EU. This experience sharpened our communication skills and expanded our knowledge of international sourcing.

In addition to this, we explored various niche ingredients within the pet food market, which involved connecting with suppliers worldwide. This broadened our industry perspective and further strengthened our confidence in handling global sourcing challenges.

4. What new knowledge or skills did you gain in the areas of raw materials, quality assurance, or product development?

We gained a great deal of new knowledge and skills in the areas of raw materials, quality assurance, and product development. Since we had not worked with pet food ingredients before, almost everything was new—from the wide diversity of products to the very specific requirements different clients have. Compared to our previous experience with larger-volume commodities, the variety of pet food ingredients and their individual quality criteria presented a steep but valuable learning curve.

Throughout the year, we developed a strong understanding of raw material specifications, key quality requirements, and what truly matters for pet food manufacturers. We also learned how to evaluate suppliers, assess risks, and understand the technical side of ingredients—from processing methods to sustainability factors. While we know it takes years to master all of this, we’re proud of how much we pushed ourselves and of the solid foundation we built in understanding pet food raw materials and quality assurance.

5.How did you experience working with customers or partners from the industry?

We found working with customers and partners from the industry incredibly insightful. It showed us how diverse manufacturers’ needs can be and reinforced the importance of clear communication, reliability, and trust in building long-term partnerships.

While language differences occasionally made communication challenging—especially during calls—these moments helped us improve our communication skills and adapt to different working styles. Overall, engaging with customers and suppliers was truly a highlight. Everyone was open, professional, and willing to share their knowledge, which made the experience both motivating and enriching.

6. What professional lessons or insights will you take with you into your future career?

We learned that global supply chains rely heavily on strong relationships, accurate information, and fast, well-informed decision-making. Our experience also highlighted the value of cross-functional collaboration, attention to detail, and proactive communication—especially when balancing quality, cost, and supply security.

These lessons taught us to approach challenges analytically and to consider both technical and commercial perspectives in our decisions. We’ll also take with us the importance of staying curious, taking initiative, and having the confidence to tackle new challenges in our future careers.

7. What was your best experience while working at Grainli?

Our best experiences at Grainli were a mix of learning, industry exposure, and the inspiring team spirit we encountered every day. We especially valued the opportunity to learn from the international trading team and to travel to meet customers and suppliers—it made our work both meaningful and exciting.

Attending industry events such as the Logistics Fair in Munich and the Anuga Fair in Cologne were major highlights as well. These fairs gave us the chance to connect with transport partners, gain broader industry insights, and see firsthand how the pet food and logistics sectors operate.

And of course, every team event stood out. They were always fun, motivating, and a great way to connect with colleagues outside the office. Overall, we were able to experience so much during our time at Grainli, and we truly appreciated every opportunity we were given.

8. What professional lessons or insights will you take with you from your time at Grainli into your future career?

We learned that global supply chains rely on strong relationships, accurate information, and fast, well-informed decision-making. Our time at Grainli also showed us the importance of cross-functional collaboration, attention to detail, and proactive communication—especially when balancing quality, cost, and supply security.

These experiences taught us to approach challenges analytically and to consider both technical and commercial perspectives. Above all, we’ll take with us the value of staying curious, taking initiative, and having the confidence to step into new challenges in our future careers.

9. How did you find working in an international team?

Working in an international team was a very rewarding experience, even though it came with some challenges. As non-native German speakers, there were moments when speaking German would have made certain tasks or conversations with colleagues, clients, or suppliers easier. However, the supportive team environment helped us navigate these situations and learn quickly.

Overall, working in such an international setting was truly inspiring. It pushed us to think differently, communicate more clearly, and appreciate diverse perspectives—experiences that significantly contributed to our personal and professional growth.

10. What will you miss most about Hamburg and Grainli?

What we will miss most about Hamburg and Grainli is the people—the team atmosphere, the constant support, and the friendships we built throughout the year. The Grainli team was truly wonderful to work with, and we are very grateful for how supported we felt, especially while living so far from home and navigating daily life in a new language.

We’ll also miss Hamburg itself: the beautiful lake, the neighborhood we lived in, and the city’s great food, culture, and easy access to the rest of Europe. It quickly became a home away from home for us, making this experience even more special.

We as Grainli are very thankful for Islay & Eliza and wish them all the best for their future.

Die langjährige Partnerschaft zwischen Grainli® und Riordan Grain zeigt, wie Vertrauen, gemeinsame Werte und ein globales Mindset zu nachhaltigem Erfolg im internationalen Handel führen können. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit im Jahr 2005 über Hamburgs Getreidehandelsnetzwerke und Evergrain, heute Grainli®, hat sich eine starke, kontinentübergreifende Partnerschaft entwickelt.  

Riordan Grain wurde 1996 von Jim Riordan mit nur einem Lkw gegründet und ist heute Australiens größtes privat geführtes Logistikunternehmen für Getreide. Das Unternehmen steuert heute die gesamte Lieferkette innerhalb Australiens und ist ein bedeutender Exporteur von Braugerste, Raps, Mahlweizen und Hülsenfrüchten in wichtigen Märkten in Südostasien, Südamerika, Japan, Bangladesch und auf dem indischen Subkontinent. 

Diese Partnerschaft spiegelt Grainlis® Engagement wider, weltweit zuverlässige Lieferketten aufzubauen, um den kontinuierlichen Zugang zu essenziellen Rohstoffen von lokalen bis zu globalen Quellen zu gewährleisten. Unsere Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Respekt und sich ergänzenden Fähigkeiten. „Es ist etwas Besonderes, weil wir uns gegenseitig vertrauen“, sagt Jim Riordan. „Wir ergänzen uns in dem, was wir tun, und jedes Unternehmen hat unterschiedliche Funktionen im Markt.“ Dieses Vertrauen bringt für beide Seiten konkrete Vorteile. Grainli® liefert Marktinformationen und kommerzielle Trends aus Europa, die Riordan helfen, Risiken besser zu steuern und attraktive Angebote für seine Kunden zu entwickeln. Wie Mark Lewis, Chief Commercial Officer bei Riordan, erklärt: „Grainli® hilft uns, auf dem australischen Markt erfolgreich zu sein. Ihr Wissen aus dem europäischen Markt unterstützt uns beim Risikomanagement und stärkt unsere Lieferfähigkeit.“ 

Jim Riordan mit unserem Geschäftsführer Matthias Wree
Jim Riordan mit unserem Geschäftsführer Matthias Wree

Die Stärke dieser Partnerschaft unterstreicht auch Grainlis® Anspruch, ein verlässlicher Partner zu sein, mit Fokus auf das Verständnis der Herausforderungen ihrer Partner und dem Angebot intelligenter, wirkungsvoller Lösungen. Unsere Zusammenarbeit mit Riordan ist geprägt von gemeinsamen Werten wie Zuverlässigkeit, Transparenz und langfristigem Erfolg. Darüber hinaus trägt die Partnerschaft zu einem vielfältigen und wachsenden Portfolio bei. Durch Riordans Rolle als bedeutender Exporteur australischer Getreidesorten und Grainlis® aktive Präsenz in der Brau- und Heimtiernahrungsindustrie bedienen wir gemeinsam eine Vielzahl globaler Märkte mit einem stetig wachsenden Angebot an hochwertigen, weltweit beschafften Rohstoffen. 

Was diese Partnerschaft außerdem besonders macht, ist die Übereinstimmung in der Geschäftsphilosophie. Beide Unternehmen legen großen Wert auf langfristige Beziehungen, Verlässlichkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung. „Wir haben ähnliche Werte und ein gemeinsames Verständnis von Partnerschaften“, sagt Lewis. „Die gemeinsamen Interessen und der Informationsaustausch machen diese Zusammenarbeit besonders wertvoll.“ Dieses gemeinsame Mindset zeigt unser beider Engagement für intelligente Lösungen. Beide Unternehmen setzen auf Qualität, Anpassungsfähigkeit und Weiterentwicklung mit den sich wandelnden Marktbedürfnissen. Angesichts neuer Herausforderungen im globalen Handel glauben wir daran, dass jene Unternehmen, die Innovationen vorantreiben und sich an Kundenbedürfnissen orientieren, auch weiterhin erfolgreich sein werden. 

Dieser Geist des Vertrauens und des gegenseitigen Lernens zeigt sich auch auf persönlicher Ebene. Eliza Riordan, Tochter des Firmengründers Jim Riordan, arbeitet derzeit als Trainee bei Grainli® im Bereich Heimtiernahrung, eingebunden in die Teams für Handel und Logistik. Ihr Jahr in Deutschland entstand aus einem Universitätspraktikum und persönlicher Initiative. Dies ist nicht nur eine Investition in die nächste Generation, sondern auch ein Beweis für die Offenheit und das Vertrauen, das diese Partnerschaft auszeichnet. „Es war beängstigend, in ein Land zu kommen, in dem Englisch nicht die erste Sprache ist“, gibt Eliza zu, „aber bei Grainli® wurde ich herzlich aufgenommen und habe ein angenehmes Umfeld zum Leben und Arbeiten gefunden.“ 

In Zeiten neuer Herausforderungen im Welthandel steht die Partnerschaft zwischen Grainli® und Riordan Grain exemplarisch für die Kraft von Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsamer Vision. 

Mit Blick auf die Zukunft sieht Grainli® weitere Chancen für Partnerschaften, die auf gemeinsamen Werten wie unternehmerischer Tatkraft, Leistungsbereitschaft und dem Fokus auf spezialisierte Lieferketten beruhen. „Die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit bei Agrarrohstoffen werden Unternehmen fördern, die wettbewerbsfähige Nischenlösungen anbieten“, sagt Mark Lewis. „Volumenbasierte Lieferketten werden weiterhin wichtig für Effizienz sein, aber Innovation und Kundennähe werden entscheidend für nachhaltigen Erfolg.“ Internationale Partnerschaften wie diese werden künftig eine zentrale Rolle für Fortschritt und Resilienz im globalen Agrarhandel spielen. 

Australien nimmt dabei eine Schlüsselrolle im globalen Markt für Braugerste ein. Das Land ist der zweitgrößte Exporteur von Gerste weltweit und der wichtigste Lieferant für China, dem größten Importmarkt der Welt. Dank seiner geografischen Lage bedient Australien zudem eine Vielzahl asiatischer Märkte. Rund 75 Prozent der jährlich geernteten zehn Millionen Tonnen Gerste werden exportiert, der Rest bleibt in der Region für den lokalen Bedarf. 

Die langjährige Partnerschaft zwischen Grainli® und Riordan Grain zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsame Werte, globale Perspektive und echte Zusammenarbeit geografische Entfernungen in Stärke und Chancen in nachhaltigen Erfolg verwandeln können. 

Grainli® stärkt Marktpräsenz mit neuen Logistiklösungen und erweitertem Portfolio

Hamburg, 04. November 2024 – Die Grainli® GmbH & Co. KG, ein weltweit führender Anbieter von Brau- und Lebensmittelrohstoffen, präsentiert auf der BrauBeviale 2024 ihre neuesten Entwicklungen und unterstreicht ihren dynamischen Wachstumskurs.

  • BrauBeviale 2024 – Präsentation des erweiterten Produktportfolios und neuer Partnerschaften. (26. bis 28. November 2024, Nürnberg, Halle 1, Stand 244)
  • Eröffnung des neuen Zentrallagers in Emmerich – Optimierung der Logistik und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • Erweiterung des Geschäftsportfolios und Sicherung neuer Marktanteile.

Grainli® auf Wachstumskurs: Märkte verbinden und Logistik ausbauen

Grainli® bietet innovative und nachhaltige Rohstoffe für die Brau- und Lebensmittelindustrie. Der Fokus liegt dabei auf Braugerste und weiteren Zutaten für die Bierherstellung. Mit der Verstärkung des Teams durch den Braugerstenexperten Stefan Vollmar baut Grainli® ab September 2024 die internationale Kundenbetreuung aus, um die steigende Nachfrage in Europa besser bedienen zu können. Gleichzeitig wurde im Qualitätsmanagement eine neue Stelle geschaffen und mit Simone Sarkisian als Qualitätsmanagerin für Braugerste, Tiernahrung und Saatgut besetzt.

„Unser Ziel ist es, nicht nur Rohstoffe zu liefern, sondern Märkte und Akteure miteinander zu vernetzen. Dieser ganzheitliche Ansatz treibt unser Wachstum voran“, unterstreicht Andries de Groen, Geschäftsführer von Grainli®, die dynamische Entwicklung des Unternehmens. Grainli® verbindet Lieferanten und Kunden, um eine effiziente und lückenlose Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Endverbraucher zu gewährleisten.

Erweiterte Partnerschaften und neues Zentrallager

Auf der BrauBeviale vom 26. bis 28. November 2024 in Nürnberg präsentiert Grainli® gemeinsam mit Braumarkt (ein Joint-Venture der Grainli® und Brian Schlede) in Halle 1, Stand 244 sein umfangreiches Produktsortiment. Fachbesucherinnen und Fachbesucher haben die Möglichkeit, das Grainli®-Team kennenzulernen und mehr über die neuesten Entwicklungen des Unternehmens zu erfahren.

Darüber hinaus bauen Grainli®, und Braumarkt ihre logistische Infrastruktur gemeinsam weiter aus. Seit September 2024 betreibt Braumarkt ein neues, 4.200 Quadratmeter großes Zentrallager in Emmerich, das aufgrund des steigenden Geschäftswachstums notwendig wurde. Sowohl der deutsche als auch der niederländische Markt können aufgrund der zentralen Lage optimaler bedient werden. Die Lage am Wasserweg ermöglicht eine schnelle und effiziente Just-in-Time-Lieferung der Rohstoffe.

Das Lager schafft rund 20 neue Arbeitsplätze und spielt eine Schlüsselrolle in der optimierten Logistikkette der Partnerunternehmen.

Braumarkt, der führende Anbieter von Brauereibedarf für Hobbybrauer, hat sich im Sommer 2024 mit dem Online-Shop „Hopfen und mehr“ zusammengeschlossen, um den Kundinnen und Kunden ein noch breiteres Sortiment an qualitativ hochwertigen Produkten und maßgeschneiderten Lösungen anbieten zu können.

Pressekontakt Grainli® GmbH & Co. KG
Jennifer Bortchen

Stabilisierung trotz Herausforderungen

Die Braugerstenernte 2024 in Deutschland zeigt eine Stabilisierung im Vergleich zur schwachen Ernte des Vorjahres. Dies ist auf gute Vollgerstenwerte und eine insgesamt größere Anbaufläche zurückzuführen. Allerdings überzeugten die Flächenerträge aufgrund niedriger Naturalgewichte vielfach nicht. Die Kornproteingehalte tendieren niedriger, teils unter 9%, was meist als unvermälzbar gilt. Die Kornfeuchte liegt 1,0 – 1,5 % höher als im Vorjahr, bleibt aber noch unterhalb der Norm von maximal 14,5 %.

Die Sommerbraugerstenfelder, die im Herbst ausgesät wurden, verzeichneten durch heftige Fröste zu Jahresanfang vielerorts Totalausfälle. Diese Felder wurden jedoch im Frühjahr erneut ausgesät. Bei der Winterbraugerste hatten sich Landwirte bessere Erträge erhofft, was jedoch durch hohen Krankheitsdruck, Nässe und Sonnenmangel vereitelt wurde. Dank der größeren Anbaufläche ist das Aufkommen an zweizeiliger Winterbraugerste in Brauqualität trotzdem sehr auskömmlich.

Die ordentliche Erntemenge und -Qualität sowie ein Knick im Malzexport und eine stagnierende Bierproduktion setzten die Marktpreise unter Druck. Dies führte zu einer raschen Preiskorrektur, die durch die schlechte Vorjahresernte bis dato ausgesetzt war.

Deutschland könnte als Nettoimporteur erstmals seit Jahren von den Benelux-Ländern auf Platz 2 verdrängt werden. Frankreich verzeichnet eine für seine Verhältnisse unterdurchschnittliche Ernte. Bei mehrzeiliger Winterbraugerste muss der Preis pro Tonne sogar deren Nachfrage rationieren – ein Novum für Frankreich. England und Dänemark warten mit Überschussmengen auf. Auch aus Osteuropa suchen Braugerstenpartien eine neue Heimat im Export.

Entscheidend für die weitere Preisdynamik ist die Frage: Springt die Malznachfrage international an?

Prognose für die Braugerste 2025

Seit längerem beobachten wir einen sogenannten „Carry Markt“. Das bedeutet, die Kurse der Ernte 2025 liegen etwa 10 bis 12 Euro pro Tonne über denen der Ernte 2024, was ungefähr den Kosten der Durchlagerung entspricht. Diese Situation sollte eigentlich attraktiv für die Landwirtschaft sein, Flächen für den Anbau von Braugerste 2025 vorzuhalten.

Gemessen an der aktuellen Bereitschaft der Landwirtschaft, Vorverträge für Braugerste der Ernte 2025 abzuschließen, lässt sich diese Aussage jedoch aktuell nicht bestätigen. Hauptgrund hierfür ist das absolute Preisniveau der Braugerste, das von anderen Kulturen überflügelt wird, die häufig als weniger qualitätskritisch eingestuft werden.

Die weitere Flächenentwicklung für Sommerbraugerste wird primär von den Aussaatbedingungen für Wintergetreide in diesem Herbst abhängen. Sind die Felder im Herbst gut befahrbar, maximieren Landwirte in der Regel die Fläche für Wintergetreide – getreu der Devise: Was im Boden ist, ist im Boden.

Winterbraugerste könnte gemessen am Saatgutabsatz zur Aussaat Herbst 2024 erneut eine bedeutende Rolle in der heimischen Rohstoffversorgung zur Ernte 2025 spielen. Sie verdrängt in Frostlagen jedoch Sommerbraugerste in Herbstsaat, folglich kann der Nettoflächeneffekt noch nicht beurteilt werden.

Fazit

Aufgrund einer kleineren Braugerstenprämie büßt Braugerste für die Landwirtschaft an relativer Vorzüglichkeit ein. Somit ist das Halten der Anbaufläche zur Ernte 2025 kein Selbstläufer.

Eine Braugerstenrundfahrt ist eine Veranstaltung, bei der Experten und Interessierte die Anbauflächen von Braugerste besichtigen, um deren Entwicklung und Zustand zu beurteilen.

Diese Rundfahrten bieten Einblicke in die Braugerstenproduktion und ermöglichen den Austausch zwischen Landwirten, Handel, Brauereivertretern und Saatgut-Firmen. Oft sind auch die Landwirtschaftsämter oder Forschungsanstalten vertreten und geben einen Einblick in das aktuell Sortenspektrum und den züchterischen Fortschritt oder die Anbauflächenentwicklung.

Solche Veranstaltungen finden regelmäßig vor der Ernte in verschiedenen Regionen statt, wie etwa in Rheinland-Pfalz und Bayern oder Thüringen und dienen dazu, den Zustand der Pflanzen zu bewerten und die Höhe der zu erwartenden Braugerstenernte zu diskutieren.

Organisiert werden die Fahrten von den Braugerstenvereinen in den jeweiligen Bundesländern. Meist geht es mit Omnibussen auf Tour. Das bietet nicht nur den Vorteil während der Fahrt zu Networken – sondern gleichzeitig auch etwas über Region zu lernen: Denn meistens nimmt der Tourguide das Busmikrofon und erzählt einfach drauf los über Land und Leute.

Der fachliche Teil einer Braugerstenrundfahrt mündet in die sogenannte Aussprache. In ihr sprechen nacheinander Repräsentanten der Wertschöpfungskette und beurteilen den Markt und dessen Lage aus ihrer jeweiligen Perspektive.

Presseleute nutzen die Aussprache gerne, um aus den Informationen Fachartikel zu schreiben, die sie zum Beispiel im landwirtschaftlichen Wochenblatt veröffentlichen.  Somit erreichen die Nachrichten zur Braugerste ein Publikum auch außerhalb des Teilnehmerkreises. Last but not least ist parallel zur Aussprache auch für das leibliche Wohl gesorgt, gerne mit lokaler Kulinarik und Getränke, wobei eine (Frei-)Bierauswahl natürlich nicht fehlen darf.   

Was muss ich für meine Teilnahme an einer Braugerstenrundfahrt beachten?

  • Grundsätzlich kann jeder Interessierte an einer Braugerstenrundfahrt teilnehmen. Neben einer überschaubaren Teilnehmergebühr von 20 – 30 Euro inklusive der Busfahrt fallen keine weiteren Kosten an. Im Gegenteil, oft gibt es ein kostenloses Mittagessen und Freigetränke, bezahlt von freundlichen Sponsoren.
  • Wettervorhersage beachten: Denn entweder brennt die Sonne vom Firmament oder man braucht Gummistiefel und Regenschirm.
  • Inklusive An- und Abreise mindestens einen Tag Zeit einplanen.
  • Deutsche Tourtermine werden stets rechtzeitig veröffentlich auf www.braugerstengemeinschaft.de
  • Wer  mit der Zeit gehen will, sagt „Croptour“ statt sperrig Braugerstenrundfahrt.     

Na, wer bekommt Lust, an einer Braugerstenrundfahrt teilzunehmen?

Pressemitteilung

Hamburg, 10. September 2024 – Wenn fruchtige Noten, kräuterige Aromen und malzige Süße auf historische Braukunst und Legenden treffen, entstehen Biere, die Geschichten erzählen – von Seefahrern, die das Rotbier liebten, und Frauen, die Grutbier brauten. Die Hamburger Brauerei Barbarossa I am belebt Traditionen in der Craftbier- und Braukunstszene wieder und bringt ab Oktober zwei neue außergewöhnliche Biersorten auf den Markt: Das Grutbier „The Brewer“ und das Rotbier „The Sailor“.

Als Marke des Unternehmens Grainli®, das sich auf den Handel mit Rohstoffen wie Braugerste spezialisiert hat, erfindet Barbarossa I am historische Braukunst neu: Die Biere werden bis zur Perfektion in Fässern gereift. So entsteht ein charakteristischer und unverwechselbarer Geschmack, der ab sofort auch Gäste des renommierten Hamburger Atlantic Hotel Restaurant begeistert: Dort stehen drei Barbarossa-Biere als edle Alternative zur Weinbegleitung auf der Karte. Ab Oktober erweitern zwei weitere Biere das Sortiment: Brauerin „The Brewer“ und Matrose „The Sailor“.

„The Brewer“: Das erste Bier mit Frau auf dem Label

Und das nicht ohne Grund: Früher waren es Frauen, die sich um das Brauen der Grutbiere kümmerten und dafür eine lokale Kräutermischung verwendeten. Grutbier war in Europa sehr beliebt, bevor sich Hopfen im 13. Jahrhundert durchsetzte. In Hamburg verkaufte also lange Zeit keiner mehr Grutbier. Bis Barbarossa I am diese alte Tradition 2024 wieder aufgriff und „The Brewer“ entwickelte. In Anlehnung an Hamburgs erste Brauerinnen enthält das Bier eine Mischung aus Lavendel, Schafgarbe, Beifuß und Heidekraut. Die Besonderheit: Durch die sechsmonatige Lagerung im Sherry-Fass schmeckt es fruchtig, kräuterig und komplex – historisch bedingt sogar etwas nach dem geringen Anteil Rauchmalz.

        

„The Sailor“ bleibt dem maritimen Erbe treu

Das Rotbier ist einem historisch eng verbundenen Braustil nachempfunden und wird im Rotweinfass veredelt. So entstehen leicht holzige und rotweintypische Noten, die das klassische Profil von malziger Süße und ausgewogener Bittere perfekt ergänzen. In Hamburg war das Bier übrigens im 14. und 15. Jahrhundert populär. Lokale Brauereien verschifften es in viele Länder – auch deswegen war es bei Seeleuten beliebt, die der Legende nach das Rotbier im heutigen Altona, vor den Toren Hamburgs, getrunken haben.

Barbarossa I am: Hommage an die Hamburger Braugeschichte Der Name des Bierlabels setzt sich aus dem Titel des von Andries de Groen gegründeten Podcasts Beer I Am und Barbarossa, einer Schlüsselfigur in Hamburgs Bierhistorie, zusammen. Der rotbärtige Herrscher mit Faible für Kreuzzüge verlieh der Elbstadt den sogenannten Freibrief (auch wenn man heute weiß, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte), der den Grundstein für den Handel mit Getreide und das Braugewerbe legte. Heute umfasst das Sortiment der Brauerei sechs Biere, die im Online-Shop und über weitere Verkaufsstätten zu kaufen sind. „The Brewer“ und „The Sailor“ gibt es seit Ende August exklusiv vom Fass und bald auch aus der Flasche im Online-Shop und den üblichen Verkaufsstellen. Vorgestellt werden beide Biere auch bei besonderen Events in Hamburg vom Fass: Am 12. und 13. September beim Hamburg Beer BasHH am Sander Dickkopp und am 18. September beim Launch-Event des Frauennetzwerks Foodservice „Frauen und Brauen“ – wo das Grutbier und seine historische Bedeutung für Frauen im Mittelpunkt stehen.

Süßkartoffel Pellets werden in der Heimtierfutterindustrie und anderen Branchen immer gefragter. Als Experten im Bereich pflanzliche Rohstoffe wollen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag detaillierte Einblicke in die Ernte, Herstellung und Anwendungsmöglichkeiten von Süßkartoffel Pellets geben.

Ursprünge und Herkunftsländer

Süßkartoffeln stammen ursprünglich aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas, heute werden sie weltweit angebaut. Die größten Anbauregionen befinden sich in China, den USA und Afrika. Die klimatischen Bedingungen in diesen Regionen sorgen dafür, dass die Süßkartoffeln eine hohe Qualität und Nährstoffdichte haben. In diesen Ländern herrschen optimale klimatische Bedingungen und Böden, die für den Anbau von qualitativ hochwertigen Süßkartoffeln ideal sind. Grainli® bezieht seine Rohstoffe ausschließlich von vertrauenswürdigen Lieferanten, um höchste Qualität zu garantieren.

Ernte

Die Ernte von Süßkartoffeln beginnt meist im Spätsommer bis Frühherbst, je nach Anbaugebiet. Die Ernte erfolgt, wenn die Wurzeln voll ausgereift sind, was in der Regel zwischen 90 und 150 Tagen nach der Pflanzung der Fall ist. Um die beste Qualität zu gewährleisten, wird darauf geachtet, die Süßkartoffeln zum optimalen Zeitpunkt zu ernten. Die Süßkartoffeln werden vorsichtig aus der Erde gehoben, um Beschädigungen zu vermeiden. Nur die besten Knollen werden für die Weiterverarbeitung zu Pellets ausgewählt. Eine sorgfältige Ernte ist entscheidend, um die Qualität der Endprodukte zu gewährleisten.

Herstellung und Verarbeitung

Nach der Ernte werden die Süßkartoffeln gründlich gereinigt und sortiert. In der Produktionsstätte werden sie dann geschält, geschnitten und getrocknet. Der Trocknungsprozess ist entscheidend, um die Feuchtigkeit zu reduzieren und die Haltbarkeit zu verlängern. Die getrockneten Süßkartoffeln werden anschließend zu feinem Pulver gemahlen und in Pellet-Pressen unter hohem Druck zu Pellets verarbeitet. Dieser Prozess stellt sicher, dass die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben und die Pellets eine einheitliche Größe und Form haben.

Textur & Geschmack

Süßkartoffel Pellets zeichnen sich durch ihre feine, aber feste Textur aus, die sowohl in Trocken- als auch in Nassfutter gut integriert werden kann. Die gleichmäßige Textur sorgt für eine einfache Handhabung und Dosierung in der Produktion. Sie lösen sich leicht auf und sind gut verdaulich. Diese Eigenschaft wird besonders in der Heimtierfutterindustrie sehr geschätzt.

Der natürliche, leicht süßliche Geschmack der Süßkartoffel macht sie besonders attraktiv für Heimtiere. Sie verbessert den Geschmack des Futters, ohne den Zusatz von künstlichen Geschmacksstoffen. Diese natürliche Süße trägt auch dazu bei, dass das Futter von den Tieren gut angenommen wird. Auch in anderen Branchen, wie zum Beispiel in der Herstellung von Snacks und Backwaren, wird der angenehme Geschmack der Süßkartoffel Pellets geschätzt.

Verwendungsmöglichkeiten

Süßkartoffel Pellets haben mittlerweile einen festen Platz in der Nahrungsmittelindustrie.

Süßkartoffel Pellets im Heimtierfutters haben sich als vielseitiger und nahrhafter Zusatz etabliert. Sie werden vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an Ballaststoffen und Vitaminen geschätzt. Die Pellets sind reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und zur Erhaltung gesunder Augen und eines intakten Immunsystems beiträgt. Zudem enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Mangan.

Außerdem sind sie hypoallergen und daher besonders für Tiere und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten geeignet.

In folgenden Branchen werden sie bereits verwendet:

  1. Heimtierfutter Industrie: Aufgrund ihrer Nährstoffdichte und guten Verdaulichkeit sind Süßkartoffel Pellets ein hervorragender Zusatz in Trocken- und Nassfutter für Heimtiere. Sie liefern wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, die zur Gesundheit und Vitalität der Tiere beitragen.
  2. Lebensmittelindustrie: Für die menschliche Nahrung werden Süßkartoffel Pellets z.B. in Snacks oder Backwaren als Zusatz verwendet, um den Nährwert zu erhöhen und den Geschmack zu verbessern.
  3. Landwirtschaft und Viehfutter: Süßkartoffel Pellets können auch als Ergänzungsfutter für Nutztiere dienen, da sie eine gute Quelle für Energie und Nährstoffe darstellen.


Grainli® – Ihr verlässlicher Partner

Grainli® ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten und zuverlässigsten Lieferanten von hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten, wie zum Beispiel Süßkartoffelpellets. Wir bieten verschiedene Qualitäten und Verpackungsgrößen, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Wir können die Pellets per Container, Big Bags oder klassisch auf Palette mit dem LKW liefern. Ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden.

Unsere Produkte werden unter strengen Qualitätskontrollen hergestellt, sind frei von Zusatzstoffen, künstlichen Konservierungsmitteln und entsprechen den höchsten Standards. Mit Süßkartoffel Pellets von Grainli® investieren Sie in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere, während Sie gleichzeitig hochwertige und attraktive Produkte anbieten können.

Als Experten für pflanzliche Rohstoffe unterstützen wir Sie bei der Auswahl der besten Zutaten für Ihre Futterrezepturen und stehen Ihnen mit fachkundiger Beratung zur Seite.

Der “Finest Beer Selection“-Award ist eine angesehene Auszeichnung der beiden erfahrenen Partner Meininger und Doemens in der Welt der Braukunst, bei der herausragende Biere für ihre Qualität, Kreativität und Einzigartigkeit geehrt werden. Jährlich werden Biere aus aller Welt bewertet, und nur die besten schaffen es in diese exklusive Auswahl, wenn Sie eine Bewertung von über 90 erreichen.

Im vergangenen – ersten Jahr – des Awards war die Die Brauerei des Jahres Maisel aus Bayreuth mit sieben prämierten Bieren, die im Durchschnitt 92 Punkte erreichen konnten.

Ebenfalls sieben Biere im Premiumsegment der Finest Beer Selection erreichte die Artmonster Brewery aus Südkorea, ebenfalls mit durchschnittlich 92 Punkten, und wurde damit zur Brauerei des Jahres international gekürt. Die Brauerei des Jahres war in diesem Jahr erneut Maisel. International ging der Preis diesmal in die Niederlande an Hertog Jan. Die Höchstwertung im Jahr 2023 lag bei 96, in diesem Jahr lag sie bei 97.

Was diesen Award besonders macht – jedes Bier wird einzeln für sich stehend bewertet und es wird nicht mit feststehenden Kategorien gearbeitet. Somit passen unsere fassgelagerten Spezialitäten deutlich besser in diesen Wettbewerb.

In diesem Jahr haben wir zunächst nur ein Bier eingereicht – und zwar unseren “Hansebock”. Dieser wurde auch direkt in die erlesene “Finest Beer Selection” aufgenommen. Unser heller Bock reift zunächst im Chardonnay-Fass und wird anschließend auf Orangenschalen und schwarzem Pfeffer gelagert, was ihm eine einzigartige Geschmacksnote verleiht. Mit überwältigenden 94 von 100 Punkten wurde unser “Hansebock” im Jahr 2024 ausgezeichnet und setzt damit die Messlatte für weitere Biere aus unserem Hause hoch an. Somit lagen nur 20 Biere oberhalb unserer Wertung. Wir sind stolz auf diese Anerkennung und freuen uns, unser Bier in solch erlesenem Kreis zu sehen.

Glückwunsch auch an alle anderen prämierten Brauereien!

GRAINLI® TWITTER FEED

KATEGORIE

Events

DO 28.10.2026 |
08:00 UHR

Press date

Brew Asia 2026

DO 12.05.2026 |
08:00 UHR

Press date

Interzoo 2026

DO 02.12.2025 |
10:00 UHR

Press date

Fi Europe 2025 in Paris

DO 16.10.2025 |
09:00 UHR

Press date

Brew Asia 2025

DO 20.08.2025 |
09:00 UHR

Press date

27th Pet Fair Asia

DO 25.06.2025 |
09:00 UHR

Press date

4. KIN Roundtable Petfood

Newsletter

Contact us

Produktliste

Möchten Sie unsere vollständige Produktübersicht als Datenblatt per E-Mail erhalten?

Whitepaper Download